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Die Stockwaagen

 

In den letzten Jahren kontrollieren immer mehr Imker ihre Völker über Stockwaagen. Diese haben den Vorteil, dass Zu- und Abnahme der Futtervorräte und die Volksstärke von außen beobachtet werden können ohne den Bienenstock zu öffnen. Betrachtet werden die Ergebnisse in den meisten Fällen über das Internet.

Nachteil dieser Stockwaagen ist aber, dass die meisten Anbieter nur eine Waage pro Internetübermittlung anbieten und das zu einem hohen Preis. 

Wir fanden einen französischen Waagenanbieter, der selbst Erwerbsimker ist. Dieser bietet ein System an, das aus mindestens vier Waagen besteht, deren Daten über das Low-Power-Wide-area-Network von Sigfox oder über WiFi übermittelt werden. Der Preis der Waagen inclusive Übertragungseinheiten liegt weit unter der Hälfte des Durchschnittspreises einer bei uns angebotenen Stockwaage. Ein weiterer Vorteil diese Systems ist, dass es auch gemietet werden kann zu monatlichen geringen Mietkosten. Wenn der Imker sich dann im ersten halben Jahr entschließt die Waagen zu kaufen werden die schon bezahlten Mietkosten auf den Kaufpreis angerechnet. Auch können die Gewichtskurven auf dem Smartphone betrachtet werden und Diebstahl löst eine Warnmeldung per email aus.

Dies nutzen wir aus. Nach dem wir uns sechs Monate lang von den Waagen, die vier Völker beobachteten, überzeugen konnten, wurden die Waagen gekauft.  Für weitere Informationen können sie sich hier den Katalog von connectedbeekeeping als pdf anschauen.

 

Unsere Waagen von connectedbeekeeping.fr 

unsere Waagenkonfiguration

 

Auf der Seite von connectedbeekeeping und dort unter Erfahrungsberichte sind einige Photos zu unserer Waageninstallation zu sehen. 

 

Gewichtsverlauf von unseren 4 gewogenen Völkern und 
der Temperaturverlauf
von Ende Mai bis Ende August 2018

Gewichtsverlauf

 

Und hier die Livedaten der Waagen der letzten 21 Tage 

 

 

 

 

 

   

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lorscher Bienensegen:
(althochdeutscher Segen, 10. Jhdt.)

Kirst, imbi ist hûcze

Nû fliuc dû, vihu mînaz, hera

Fridu frôno in munt godes

gisunt heim zi comonne

Sizi, sizi, bîna

Inbôt dir sancte Maria

Hurolob ni habe dû

Zi holce ni flûc dû

Noh dû mir nindrinnês

Noh dû mir nintuuinnêst

Sizi vilu stillo

Uuirki godes uuillon

In der Übersetzung: 

Christus, der Bieneschwarm ist ausgeflogen! 
Nun fliege du, mein Tierchen, wieder her, 
um in göttlichem Frieden, im Schutz Gottes 
gesund heimzukommen. 

Sitze, sitze, Biene! 
Das hat dir die heilige Maria geboten: 
Abschied sollst du nicht nehmen, 
zum Wald sollst du nicht fliegen,

weder sollst du mir entwischen, 
noch sollst du mir entweichen! 
Sitze ganz stille; 
So wirke Gottes Wille.

Übersetzung aus: 
Lorscher-Bienen-Dichter-Projekt 2012

Und den Grund dafür lesen wir bei: Sir 11, 3

Denn die Biene ist klein unter allem, was Flügel hat, 
und bringt doch die allersüßeste Frucht.

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